Üben – Aber Wie?

Lernen braucht Freiheit. Lernen braucht aber auch Impulse.

Die Clean Code Developer School (CCDS) bietet beides. Die Unterrichtsblöcke von 4 Stunden sind zweigeteilt:

Teil 1 – Impuls: Am Anfang jedes Blockes wird ein Thema vorgestellt. Das dauert ca. 45 Minuten und ist in der Form eher ein “üblicher” Vortrag. Das “Kollegium” oder auch ein Gast präsentieren durch Wort, Demo oder anderer Methodik. Abgeschlossen wird der Impuls mit dem Angebot einer Aufgabe, die die Teilnehmer in der restlichen Zeit angehen können, wenn sie mögen.

Teil 2 – Freies Üben: Die Teilnehmer üben während mehr als 3 Stunden individuell und angeleitet ein Thema ihrer Wahl an einer Aufgabe ihrer Wahl. Die Aufgabe kann dem Fundus der CCDS entstammen, muss es aber nicht. Das Thema kann aus dem Feld des Clean Code Development (CCD) stammen, muss es aber nicht. Wer sich mit MongoDB oder REST auseinandersetzen möchte, der ist genauso willkommen wie derjenige, der sich mit TDD oder Komponentenorientierung beschäftigen will.

Die Impulse werden sich enger an CCD bewegen. Das “Kollegium” kann auch nicht in allen technischen Gebieten fit sein. Dennoch ist Begleitung immer sinnvoll möglich. Probleme beim Üben entstehen nämlich weniger dadurch, dass der Lernstoff so schwierig ist, sondern durch mentale Blockaden. Lernschwierigkeiten sind Lernstrategieschwierigkeiten. Lernstrategien bzw. Stoffaneignungsstrategien und Problemlösungsstrategien sind sehr inhaltsunabhängig. Deshalb ist die Begleitung durch das “Kollegium” der CCDS immer hilfreich.

Durch die Kombination von Impuls und freiem, angeleitetem Üben bietet die CCDS gleichzeitig Tiefe und Breite. Das Lernen konzentriert sich einerseits auf vorhandene Interessengebiete, andererseits kommt immer mal wieder auch Unerwartetes in den Blick und regt an.

Und nicht zuletzt stellen die Impulse auch eine Möglichkeit für die CCDS dar, manches im Plenum nur einmal zu erklären, statt ausschließlich individuell. Aber das ist eher ein “Mitnahmeeffekt”.

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