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    Clean Code Developer School

    Saubere Softwareentwicklung üben – regelmäßig, fokussiert, individuell, angeleitet

Was Führungskräfte lesen (2017)

Der Jahresanfang ist ein guter Moment für die Orientierung. In welcher Richtung liegt doch gleich Ihr Ziel? Was wollten Sie erreichen? Haben Sie sich überhaupt etwas vorgenommen?

Wenn Sie für 2017 Clean Code Development auf den Zettel schreiben, freuen wir uns natürlich besonders. Aber auch wenn nicht, wünschen wir viel Erfolg!

Und wir können sehr empfehlen: Nehmen Sie sich auch die Lektüre des einen oder anderen Buches vor. Lesen bildet, heißt es doch ;-) Allemal kann Lesen sehr kostengünstig einen Blick über den Tellerrand bieten. Da gibt es bestimmt einiges zu entdecken, das Sie anregt oder motiviert oder ins Grübeln bringt. Oder es verschafft Ihnen einfach nur Entspannung.

Wir haben deshalb mal einige Führungskräfte aus dem Bereich Softwareentwicklung gebeten, uns und Ihnen zu verraten, was sie denn gerade lesen oder welche Bücher sie im vergangenen Jahr beeindruckt haben.

Vielleicht ist da ja auch etwas für Sie dabei. Das würde uns freuen. Viel Spaß beim Stöbern.

Leseempfehlungen

Johannes Boppre, Entwicklungsleiter, Corporate Planning AG, Hamburg

Als Wahlpfälzer, Weinliebhaber und notorischer Anekdotenerzähler ein absolutes Muss für mich und zudem immer wieder unterhaltsam zu lesen. Absolute Leseempfehlung für alle Leute, die gerne mal einen Zeh in die verrückte Welt der Weinliebhaberei tauchen wollen.

Sehr unterhaltsames Buch über einen Mann, der sich mit den Supersportlern im Gedächtnistraining austauscht und dann selbst einer wird. Man lernt sehr viel über die Funktion und Möglichkeiten des eigenen Gehirns. Die Erkenntnis, warum uns mit zunehmendem Alter die Jahre subjektiv immer kürzer vorkommen und was wir selbst daran ändern können, war für mich sehr schön.

Super Unterhaltsame Bücher von Mark-Uwe Kling, humorvoll und sozialkritisch, ich habe selten während meinen Autofahrten so viel gelacht wie bei diesen Hörbüchern.



 

Uwe Henker, Bereichsleiter Softwareproduktion, medatixx GmbH & Co. KG, Bamberg

Das Buch lese ich noch. Bin gespannt und ängstlich. Ein Glück, dass ich schon in 17 Jahren in Rente gehe…

Das Buch habe ich wegen der Normalen gelesen. War interessant, aber meine Sicht auf die Normalen ist natürlich nicht besser geworden. Ich hoffe nur, dass ich nicht normal bin und es auch nicht werde.

Ich fand es super spannend, aber auch beängstigend.

Das kam natürlich nach dem Buch von Keese. War interessant aber auch erschreckend. Dann hatte ich Menschheit 2.0 begonnen, aber nur wenig gelesen. Habe jetzt aber wieder angefangen.


 

Guido Grogger, Chapterlead/Teamlead Java, Interhyp AG, Berlin

Wer noch glaubt, dass der Mensch ein Wesen ist, welches möglichst rationale Entscheidungen trifft und dabei ausschließlich die eigene Nutzenmaximierung anstrebt, dem sei das Buch von Verhaltensökonom Dan Ariely ans Herz gelegt. Mit Hilfe der Ergebnisse vieler Experimente aus der Verhaltensforschung stellt er den „Homo oeconomicus“ stark in Frage, welcher immer noch trotz aller Kritik eine tragende Rolle in der Wirtschaftstheorie spielt.

Eigentlich war das Aussortieren für mich die unangenehmste Aufgabe bei Aufräumen. Nach der Lektüre dieses Buches mache ich es nun mit Freude und Leichtigkeit. Marie Kondo hat eine Methode entworfen, bei der es darauf ankommt, beim Sortieren den Verstand auszuschalten und statt dessen auf das Glücksgefühl zu hören. Klingt vielleicht seltsam, funktioniert aber wunderbar.

Dieses Buch gibt mir in unserer krisen- und katastrophengeplagten Zeit Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Ganz im agilen Sinn wird dafür kein Masterplan entworfen, der einfach in der richtigen Reihenfolge und zur richtigen Zeit umgesetzt werden müsste. Statt dessen werden Wege gezeigt, wie jeder Einzelne mehr Verantwortung für die Gesellschaft übernehmen kann. So können wir uns langsam aber sicher durch viele Ideen und Experimente an eine nachhaltige und lebenswerte Zukunft herantasten.


 

Frank Lindecke, Entwicklungsleiter, ma design GmbH & Co. KG, Kiel

Seit 2013 hat mich das Fieber der Fotografie gepackt. Bei den Bildern geht es für mich um Schönheit im Aufbau, den Orten, den Emotionen, die diese Bilder in mir erzeugen. Zum Lernen braucht es Imitation. Davon bin ich überzeugt.

Die Verbindung zur Software Entwicklung ist, dass ich mir öfter mal „fremden“ Code anschaue, um Inspiration zu bekommen. Den Stil des Entwicklers zu erleben und seine Ansätze zu „schmecken“.

Das ist ein sehr persönliches Buch und ich habe wirklich überlegt, ob ich es in diese Liste packe. Da es aber bei mir liegt, gehört es dazu.

Das besondere an diesem Buch für mich ist, dass es so viele Wirklichkeiten von Männlichkeit gibt und diese sich immer wieder wandelt. Wir können immer wieder etwas lernen für uns und manchmal braucht es dazu Tränen oder ein Lachen.

Verbindung zu Software? Weiß ich nicht. Außer vielleicht, dass es viele Wirklichkeiten geben kann, etwas zu meistern. Und sei es das Größte, unser Leben.

Das Buch hat mich schon immer interessiert und ich hab es mir im Herbst bestellt und in den Weihnachtsfeiertagen reingeschnuppert.

Ich kann es verstehen, wenn man „dem Kampf und Kriegsführung“ skeptisch gegenüber steht. Spannend fand ich das Kapitel 8 „Die neun Anpassungen“. Da wird von Folgendem geschrieben „Für einen General gibt es fünf Gefahren. Ist er todesmutig, kann er leicht getötet werden. Hängt er zu sehr am Leben, ist er leicht gefangen zu nehmen. „.

Es geht für mich dort eben gerade nicht um ein „Entweder-Oder“, sondern eher um ein „Sowohl, als auch“.

Meine Idee ist es, dies in Software Entwicklung zu übersetzen. Ich glaube, dass es auch dort viele Parallelen gibt, die wir dort beherzigen können und sei es einfach in dem Umgang mit uns selbst und unseren Kollegen und Kunden.


 

Alexander Schütz, Entwicklungsleiter, medatixx GmbH & Co. KG, Bamberg