Saubere Softwareentwicklung Üben

Bei der Clean Code Developer School (CCDS) dreht sich das Lernen um – wie könnte es anders sein – saubere Softwareentwicklung. Das bedeutet, fachlich geht es um das, wofür die Clean Code Developer (CCD) Initiative steht.

Methoden, Paradigmen und Konzeptionelles stehen im Vordergrund, nicht Technologien. Die CCDS versteht sich deshalb ganz grundsätzlich auch als Ort des plattformneutralen Lernens.

Impulse und freies Üben bewegen sich im Rahmen der Werte, Tugenden und Bausteine von CCD. Bei der Anleitung achtet das “Kollegium” besonders darauf, dass die Teilnehmer im Geiste von CCD vorgehen und codieren. Auf darüber liegender Ebene ist aber sicherlich ebenso das Lernen an sich im Blick. Auch in der CCDS gilt ja: Nicht für die Schule, sondern fürs Leben wird gelernt.

Das Üben der fachlich-technischen Inhalte ruht auf zwei Säulen:

Clean Code Design: Auch wenn die CCD Initiative ihre Bausteine in Grade eingeteilt hat, um das Lernen zu erleichtern, fällt die Arbeit daran vielen schwer. Es fehlt schlicht eine Methode, um die vielen Prinzipien einzuhalten oder zumindest bei der Reflexion darüber geleitet zu werden. Diese Lücke schließt Clean Code Design. Der Begriff steht für einen Ansatz, um systematisch und pragmatisch an die Softwareentwicklung im Sinne von CCD heranzugehen. Es geht dabei vor allen um den Softwareentwurf als bewusstem Schritt vor der Codierung.

Clean Code Delivery: Sauber nachdenken und dann sauber codieren ist gut – kann aber auch zum Selbstzweck werden. Deshalb ist es der CCDS wichtig zu vermitteln, wie die sauberen Ergebnisse zügig und verlässlich zum Kunden kommen können. Clean Code Delivery steht für eine Methode, die das nicht nur agil und lean, sondern vor allem pragmatisch erreichen will. Sie bindet Praktiken aus den CCD-Graden zu einem bewussten Softwareproduktionsprozess im Sinne der Theory of Constraints zusammen.

Der Name ist also Programm: An der CCDS geht es vor allem um Clean Code.

Clean Code braucht Kenntnisse, aber Clean Code braucht vor allem Üben, Üben, Üben. Weil Clean Code Development eingefahrene Gewohnheiten herausfordert. Deshalb sind der CCDS auch Regelmäßigkeit und angeleitete Reflexion so wichtig.

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